Südafrika-Kapstadt
Kitesurfen und Windsurfen Kapstadt

Spotinfo Kapstadt

Spotguide Kapstadt

Spotguide / Reisebericht Kapstadt im Februar 2010

Winter war gestern, Sommer ist heute...

Im Februar machte sich das surf-fewo Team auf, um den in diesem Jahr sehr strengen und lang andauernden Winter zu entfliehen.

Noch in Europa will der Winter mit seinen eisigen Temperaturen und Dauerschneefall auch bereits in Richtung März einfach nicht weichen, die surf-freie Zeit scheint dieses Jahr länger als üblich anzudauern, was uns Wind-und Kitesurfer überhaupt nicht gefallen mag...

Mit einem Flugticket nach Südafrika / Cape Town in der Tasche ist jedoch schnelle und plötzliche Besserung in Sicht.

Selbst organisiert lässt sich das Vorhaben günstiger darstellen als man glaubt. Einige Fluggesellschaften fliegen den südlichsten Punkt des Afrikanischen Kontinent an, darunter sind auch schon mal Schnäppchen und Sonderangebote zu finden.

Ein Mietwagen ist in Kapstadt ein Muss! Es gibt neben den zahlreichen Surfspots einfach viel zu viel zu entdecken. Vor Ort bieten einige kleinere Anbieter Mietwagen an, die zum Teil auch sehr alt und verkehrstechnisch bedenklich sind. 

Wir empfehlen hier in jedem Fall den Mietwagen bei einer renommierten Firma von Deutschland aus zu buchen, damit einem evtl. unangenehme Überraschungen vor Ort erspart bleiben.

Im Südhalbkugelsommer ist in Kapstadt Wind-und Kitesurfsaison und es bläst an den meisten Tagen. Meist bläst der Wind für 3 bis 7 Tage durch und macht dann für 1 bis 2 Tage Pause, es kann aber auch wochenlang Wind haben und man kann in den Spots rund um Kapstadt jeden Tag in perfekten Bedingungen Wind-und Kitesurfen. Für die Wind-und Kitesurfspots in der Tafelbucht gilt grundsätzlich: Je näher an Kapstadt, desto windiger.

Kapstadt Kitesurfen

Die Spot`s in der Tafelbergbucht:

Spotguide Kapstadt

Milnerton River Mouth - Wenn der Capedoctor aus irgendeinem Grund mal nicht bläst und der Wind auflandig aus W oder SW bläst, seid ihr hier an der richtigen Adresse. Um die Mittagszeit wird der Wind verstärkt, so dass man hier bei auflandigem Wind nette Sessions haben kann.

Sunset Beach:
Der Spot mit dem stärksten Wind der „Stadtspots“ und oft schon morgens gut belüftet. Sehr schöner Beachbreak und je nach Form der Sandbänke sehr gut zum Abreiten. Oft nur bis kurz nach Mittag schöne Bedingungen, da dann der Wind zu stark wird.
Der windigste Spot bei Südost und eigentlich ein Windsurfspot. Aber an Tagen, an denen der Wind recht schwach ist, kann man hier sehr viel Spass haben. Wenn es voll ist, einfach nach Lee ausweichen. Die Welle kann je nach Form der Sandbänke recht viel Power haben, der Wind ist recht böig. Viele starten hier ihren „Downwinder“.

Kitebeach und Dolphin Beach - Der Kitebeach ist einer der beliebtesten Kitespots und bietet viel Platz zum Starten und Landen, konstanter Wind, viele Parkplätze, sanitäre Anlagen sowie mehrere Shops auf der anderen Strassenseite. Der Dolphin Beach befindet sich direkt am gleichnamigen Hotel und bietet ähnliche Bedingungen wie der Kitebeach.

Kite-Kapstadt

Big Bay - Der Kitespot befindet sich hier rechts in Lee von den Felsen und bietet erstklassige Bedingungen. Der Wind ist konstant und bei Swell läuft hier eine sehr gute Welle. Der Spot heisst eigentlich Kamers und ist auch bei Surfern sehr beliebt. Oberhalb der Felsen befindet sich die Windsurfzone, diese sollten Kitesurfer unbedingt meiden. Big Bay kann auch bei W oder NW sehr gut sein.

Kitesurfing-Kapstadt


Melkbos - Der Spot ist etwa zehn Minuten nördlich von Table View gelegen und befindet sich am Nordstrand von Melkbos. Die Welle ist oftmals noch einen Meter grösser und der Wind ist meist noch ein bißchen stärker als in Big Bay.

Cape Point und Umgebung - Der beliebteste Spot in der Gegend ist Whitsands. Hier gibt es ausser in Platboom meist die grössten Wellen, die an diesem traumhaften grossen Strand gerippt werden können. Am Platboom sind die Bedingungen sehr selektiv: starke Strömung, kleiner Sandstrand, ablandiger Wind. Muizenberg ist wegen des warmen Wassers auch sehr nett zum Kiten und bietet kleine Wellen auflandigen Wind und einen grossen Strand.
O.g. Cape-Town Spotinfos mit freundlicher Unterstützung von © Thomas Ortmann

Allgemeine und weitere Infos zum Wind-und Kitesurfen Südafrika aus unserer Sicht:

Lebenshaltung/Kosten:
Auch wenn die Apartment bestens ausgestattet sind, wird die self catering Nutzung wohl eher weniger in Anspruch genommen. Man geht hier einfach essen. Bei Preisen von ca. 9-11 Euro für ein 300 gr. Filet Steak (je nach Restaurant u. Kurs Std. Febr.2010) oder 5 Euro für eine Pizza lohnt sich das Kochen kaum. Ansonsten bekommt man in den Einkaufszentren alles, was es auch in den Europäischen Supermärkten zu kaufen gibt.

Sharky & Co:
Jeder der nur seinen Bekannten von dem vorhaben in Kapstadt surfen zu gehen berichtet, wird wohl damit konfrontiert: „Da gibt’s doch weiße Haie“
Sicher gibt es rund um Kapstadt weiße Haie, das lässt sich nicht leugnen. Tatsache ist auch, das es noch nie eine Attacke auf einen Wind-Kite oder sonstigen Surfer, Schwimmer SUP oder Wellenreiter an den Spot`s in der Tafelbucht gegeben hat.
Wenn es Hai-Attacken gab haben diese sich meist an der Eastcoast (False Bay indischer Ozean) ereignet. Dort werden diese Tiere ja wie bekannt zum Käfig Tauchen z.B. in der Gannsbai regelrecht geködert...Es gehen dort auch manche Leute trotz einer aktuellen Hai Warnung auf oder ins Wasser, was leider immer wieder zu Unfällen führt.

Kriminalität:
In der Tat ist der Unterschied zwischen Arm und Reich in und rund um Kapstadt sehr groß.
Man sollte hier keine Angriffsfläche bieten und sich mit gesundem Menschenverstand verhalten.
Dazu gehört auch z.B. Abends nicht einsame Gegenden zu besuchen. Wir haben mit zahlreichen Partnern gesprochen, die bereits Jahrelang in der Region problemlos leben. Die Polizeipräsenz ist sehr groß, die Unterkünfte und Anlagen werden z.T 24 Stunden bewacht, wir haben uns in Kapstadt sicher gefühlt.

Kaltes Wasser:
In Langebaan genügt für nicht ganz so kälte empfindliche Surfer ein Shorty, da sich das Flachwasser in der Lagune erwärmt.
Für die restlichen Spots in der Tafelbucht sollte man ein Langbein Kurzarm im Gepäck haben.
Im Februar haben wir die Wassertemperaturen ähnlich denen der Nordsee im Sommer / Herbst als erfrischend aber nicht "kalt" empfunden.

Kitesurf-Kapstadt

Unser Resume:
Dem deutschen langen Winter und der surflosen Zeit mal ein Schnäppchen schlagen. In Südafrika gelingt einem das zu 100%
Es gibt nicht viele Spots die in unserem Winter folgende Vorzüge aufweisen:

  • Warme Temperaturen von November bis Ende März
  • Sehr hohe Windwahrscheinlichkeit
  • Reviere mit Stehrevier, einsteiger Welle, bis hin zur großen Welle
  • Genießen auch nach dem Surfen, die günstigen Restaurant Preise
  • Atemberaubende Landschaft
  • Sightseeing no Wind Programm (Cape Point-Tafelberg-Safaris etc)
  • Ideal für nichtsurfende Partner (Bodencrew) denen hier auch genug geboten wird
  • Der Entfernung entsprechend relativ günstig mit Mietwagen und surf-fewo
  • Einige Unterkünfte direkt am Spot vom Bett aufs Brett
 
Kite-Kapstadt
 
Kapstadt-Unterkünfte für Wind-und Kitesurfer:
Hier bieten wir euch über SURF-FEWO vermittelte Unterkünfte in Spotnähe (Blouberg-Bay) und über unsere Kooperationsplattformen an:
 
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